Das dunkle Herz von Lukas Hainer

Klappentext:
Während einer Gedenkfeier für ihren verschwundenen Bruder wird Anna schwarz vor Augen, und sie erwacht am Rande einer verlassenen Wüstenstadt. Als alle Versuche scheitern, Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen, sucht sie in der Stadt nach Antworten und stößt auf weitere Ankömmlinge, unter ihnen der junge Nick. Bald entbrennt ein Kampf ums Überleben, sowohl mit ihrer unwirtlichen Umgebung als auch unter den Gestrandeten selbst. Während die Spannungen eskalieren und es sogar zu Toten kommt, findet Anna plötzlich Hinweise auf ihren Bruder – ist es möglich, dass er noch lebt? Als sie der Spur folgen, stoßen Nick und sie auf ein furchtbares Geheimnis, das dieser Ort und seine Bewohner hüten: das dunkle Herz. Und plötzlich geht es um weit mehr als nur um ihr eigenes Schicksal.
Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung:
Bei der 10-jährigen Gedenkfeier ihres Bruders Ben wird Anna von der einen auf die andere Sekunde in einer andere Welt gezogen. Sie befindet sich in einer Wüstenstadt und hat keine Ahnung was sie hier wieder weg kommt. Auf ihrer Suche nach Hilfe, trifft sie auf Nick und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Antworten. Nach und nach treffen sie auf immer mehr Menschen, die aber alle auf dem gleichen Weg in diese Welt gekommen sind und  nicht wissen wie man hier wieder weg kommt. Es bilden sich zwei Gruppen unter den Gestrandeten und es kommt schnell zu Spannungen, denn jede Gruppe kämpft um ihr Überleben. Anna findet in der Zwischenzeit Hinweise auf den Verbleib ihres Bruders Ben und gemeinsam mit Nick mach sie sich auf die Suche nach ihm.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Reihe, was mir vor dem Lesen gar nicht klar war. Diesen Hinweis sollte der Verlag auf jeden Fall noch hinzufügen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Anna, der Autor benutzt hierfür die 3. Person. Die Geschichte ist sehr rasant, es geht nur so Schlag auf Schlag, was mir sehr gut gefallen hat. Beim Lesen stellt man sich viele Fragen, aber es gibt erst einmal nicht so viele Antworten. Das ganze ist eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction und hat mich ein wenig an Stargate erinnert.
Die Grundidee hat mir wirklich sehr gut gefallen, der Autor hat das ganze sehr spannend und auch aktionreich erzählt. Es gibt sogar ein wenig Romantik, aber nur als Nebensache.
Was mir ein wenig gefehlt hat, war die Tiefe bei den Charakteren. Hier könnte man noch viel mehre raus hohlen.
Das Ende ist natürlich sehr offen, viele Fragen bleiben unbeantwortet und ich hoffe, wir bekommen im 2. Teil weitere Antworten. Von mir gibt es für diesen Serienstart 4 von 5 Punkten.

 

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  1. Ich fand es nicht ganz so gut wie du. Von mir hat das Buch 3/5 Sternen bekommen. Den Anfang fand ich total spannend und interessant, aber nach etwa 100 Seiten kam ich nicht mehr so richtig rein..
    Schöne Rezension!

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