Blind (Sternenbrand 1) von Annette Juretzki

Klappentext:
Ist es ein Leben zwischen den Sternen wert, fast dafür zu sterben?

Söldner landen auf Xenens rückständigem Planeten und so charmant ihr Anführer Jonas Brand auch sein mag, so kompromisslos ist er bei seinen Zielen. Als eine friedliche Verhandlung scheitert, findet sich Xenen schwerverletzt auf ihrem Raumschiff wieder – was ihm ziemlich schnell besser gefällt, als gut für ihn ist. Seine Neugierde treibt ihn in immer größere Gefahren, vor denen ihn auch der Außerirdische Zeyn nicht schützen kann. Selbst als ein Attentäter nach seinem Leben trachtet, wählt Xenen Freiheit über Sicherheit. Aber warum wünscht ein völlig Fremder seinen Tod?

Und welches Geheimnis umgibt seinen Heimatplaneten? Manche Antworten wiegen Jahrhunderte schwer …
Quelle: Traumtänzer Verlag


Meine Meinung:
Als auf Xenes Planeten ein fremdes Raumschiff landet, wissen er und sein Volk erst einmal gar nict, was die Fremden von ihnen wollen.  Wie sich herausstellt, suchen sie nach Hinweise auf eine Spezies, die ihre ganze Zivilisation zerstört hat. Die Spuren führen zu Xenes Planeten. Ehe dieser sich versieht, wird er im Kampf schwer verletzt und befindet sich plötzlich auf dem dem Raumschiff. Bisher hatte er keine Ahnung davon, dass es noch andere Lebensformen gibt und er will am liebsten bleiben, was natürlich nicht geht, denn auf dem Raumschiff befinden sich nur Söldner und er wäre hier völlig fehl am Platz. Xenen ist auf dem Raumschiff in großer Gefahr, denn irgend jemand hat es auf sein Leben abgesehen.

Bei diesem Buch handelt es ich um den 1. Teil einer Science Fiction Reihe im SpaceOpera-Stil. Handlungsort ist in diesem Teil der Planet Vissa und das Raumschiff Keora. Die Crew der Keora besteht überwiegend aus männlichen Söldner verschiedener Spezis. Es gibt Menschen, Ghitaner, Sumaten und vieles mehr. Die Handlung wechselt zwischen den Perspektiven Xenen von Vissa, Jonas Brand dem Ktador der Keora und Zeyn einem Ghitaner.
Mir hat dieser 1. Teil sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Spezies auf dem Raumschiff fand ich sehr interessant und durch ihre Andersartigkeit gibt es jede Menge Konflikte in der Crew, die ich sehr spannend fand. Die Keora ist auf der Suche nach den Phantomen, einer Rasse, die fast alle Planeten  ihres Sternsystems angegriffen und teilweise zerstört hat. Die Spuren führen nach Vissa, einem Planeten, auf dem ein rückständiges Volk lebt. Einer von ihnen ist Xenen, der wegen seiner besonderen Sprachbegabung und seinem Wissen wichtig für die Mission wird.
Der Umgangston auf der Keora ist recht derb und das Thema Sex spielt eine wesentliche Rolle. Nur gibt es hier keine klassische Liebesgeschichte, denn Xenen interessiert sich nur für das männliche Geschlecht und es gibt an Bord direkt zwei Interessenten für ihn. Romantisch ist das ganz eher weniger, die Partner gehen an die Sache eher mit Neugierde heran, was ich ganz witzig und interessant fand.

Mir hat dieser 1. Teil auf jeden Fall sehr gefallen und ich vergebe 5 von 5 Punkte.

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