Tränen für die Liebe – Shadow Walker Vampire 1 von Mira Bates

Klappentext:
Die junge Restauratorin Catya leidet an Visionen, die sie als Trugbilder abtut, bis sie dem rätselhaften Enzo Barozzi begegnet. Trotz seiner kalten Fassade verliebt sie sich in den faszinierenden Vampirfürsten, der Venedigs Schattenstadt regiert. Doch dann bedrohen ihre Visionen die Schattenstadt, und ihr Tod wird unausweichlich. Catya ist nicht bereit, aufzugeben. Nur sie kann das Unheil aufhalten, aber wird sie es schaffen, den Vampirfürsten davon zu überzeugen?
Quelle: Bookshouse Verlag

Meine Meinung:
Die Restauratorin Catya leidet unter seltsamen Visionen. Immer wenn sie ein Bild ansieht, wird sie förmlich in dessen Bann gezogen und sieht Dinge, die mit dem jeweiligen Bild zutun haben. Leider hat diese Fähigkeit dafür gesorgt, dass sie bisher noch keinen vernünftigen Job bekommen hat.
Dann bietet sich ihr eine einmalig Chance, sie wird von einer berühmten Kunsthändlerin eingeladen, ein Bild zu begutachten. Das ist die Chance für Catya, nur hat sie wieder eine Vision und fällt sogar  in Ohnmacht, was bewirkt, dass sie wieder kein Glück hatte. Nur hat Catya durch ihre Arbeiten an dem Bild eine sehr gefährliche Vampirin freigesetzt, die jetzt in Venedig in ihr Unwesen treibt. Der Vampirfürst Enzo wird auf Catya aufmerksam und bietet ihr Schutz an, denn die Vampirin ist auch für Catya eine Gefahr. Er nimmt Catya mit in die Schattenstadt Venedigs, wo sie mitten in die Auseinandersetzungen zwischen den Vampiren gerät.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Reihe. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Catya und Enzo, den Hauptfiguren aus diesem Buch. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und die Grundidee fand auch sehr interessant. Die Autorin entführt uns in dieser Reihe nach Venedig in Italien und beschreibt die Umgebung wirklich sehr gut und bildlich. Es gibt in ihrer Geschichte eine Art Parallel-Venedig, wo die Vampire leben. Diese Idee hat mir wirklich sehr gut gefallen, wobei hier für mich noch viele Fragen offen sind, die die Autorin leider nicht beantwortet hat.
Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat waren die beiden Charaktere Catya und Enzo. Besonders Catya fand ich sehr unsympathisch, sie wirkt auf mich oft sehr zickig und impulsiv, was ich gar nicht mochte. Enzo wirkt auf den Leser sehr unterkühlt und emotionslos und obwohl die Handlung auf beiden Perspektiven erzählt wird, kommen die Gefühle der zu kurz für meinen Geschmack. Deshalb konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht überzeugen, ich habe mich immer gefragt, wo die Gefühle der beiden auf einmal herkommen.  Von mir gibt es leider nur 3 von 5 Punkten.

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