Salzwassertinte von Antonia Anders

Klappentext:
Eine Buchhandlung am Ende der Welt. Lilja Sedewick könnte sich keinen schlimmeren Ort für ein Praktikum vorstellen. Verschlungene Schachpartien und Mathematik, das ist ihre Leidenschaft. Doch um ein Studium in Amerika zu finanzieren, muss sie sich den Bedingungen ihrer wohlhabenden Mutter fügen. Widerwillig reist Lilja auf die Nordseeinsel Greeglund und beginnt ihre Arbeit im Buchladen. Der pragmatischen Achtzehnjährigen stellen sich schon bald ungeahnte Herausforderungen. Ned ist eine von ihnen. Eine Zusammenarbeit mit dem unverbesserlichen und leider unverschämt attraktiven Literaturkenner scheint nahezu unmöglich. Bei einer ihrer Auseinandersetzungen stößt Lilja auf ein altes Notizbuch und beginnt, ihre Gedanken darin festzuhalten, bis auf den weißen Seiten plötzlich Botschaften erscheinen. Es ist die ehemalige Besitzerin des Notizbuchs – und sie fleht Lilja an, ihren Mörder zu finden. Gemeinsam mit Ned begibt sich Lilja auf eine rätselhafte Suche. Zwischen ihnen knistert es gewaltig, doch kann sie riskieren, ihm zu vertrauen? Lilja muss eine Entscheidung treffen, denn auch sie schwebt inzwischen in Lebensgefahr …
Quelle: Bookshouse Verlag

Meine Meinung:
Die 18-jährige Lilja Juline Marie Sigurne Sedewick oder einfach Lila, wie sie von ihren Freunden genannt wird, würde am liebsten Astrodynamik studieren. Ihre Mutter hält das nur für eine ihrer Spinnereien und denkt, dass Lila es damit nicht ernst meint. Um sich zu bewähren, trifft Lila eine Vereinbarung mit ihrer Mutter. Sie erklärt sich bereit, auf die winzige Nordseeinsel Greeglund zu reisen, um dort ein Praktikum in einer Buchhandlung zu machen. Die Buchhandlung gehört einer Freundin von ihrer Mutter und so macht sie sich auf die Reise dort hin. Lila ist nicht die Einzige, die dort arbeitet, auch der leicht verschroben wirkende Eduard arbeitet als Carmens Assistent in der Buchhandlung. Durch Zufall findet Lila ein Notizbuch, in dem sie dann ihre Gedanken nieder schreibt. Nur antwortet ihr jemand über das Notizbuch und ehe sich Lila versieht, ist sie auf der Suche nach einem Mörder und kommt dabei hinter so einige Familiengeheimnisse auf Greeglund.

Das Buch hat mich auf jeden Fall positiv überrascht. Erzählt wir die Handlung aus der Sicht der 18-jährigen Lila. Der Schreibstil ist sehr witzig, aber nicht zu übertrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Lila hat eine sehr ironische Art an sich, die ich toll fand. Eduard, der kurz Ned gekannt wird, ist ein wirklich schräger Vogel, auf seine spezielle Art ebenfalls ein ganz toller Charakter. Er wirk auf mich sehr wie ein Nerd und Lila und er geben ein interessantes Paar. Die Annäherung der beiden fand ich wirklich toll.
Neben der Romanze zwischen den beiden, dreht sich alles um dieses seltsame Notizbuch, das Lila gefunden hat. Lila bekommt Hinweise auf eine junge Frau, die anscheinend gestorben ist. Lila und Ned suchen gemeinsam nach Hinweisen, was die Autorin sehr spannend umgesetzt hat. Am Ende hat die Autorin mich auf jeden Fall sehr überrascht. Die Handlung ist übrigens in sich abgeschlossen.
Insgesamt fand ich die Geschichte unheimlich toll. Sowohl der Humor als auch die Romantik haben mich sehr überzeugt und so vergebe ich die volle Punktzahl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.