Eonvár – Zwischen den Welten von Kat Rupin

Klappentext:
Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.
Quelle: Zeilengold Verlag

Meine Meinung:
Elisa hat ihr Leben völlig im Griff, trotz der Tatsache, dass sie im Rollstuhl sitzt. Sie hat eine eigene Wohnung, studiert und führt ein zufriedenes Leben. Bis ihr alter Kinderfreund Gabriel bei ihr auftaucht. Er nimmt sie mit nach Eonvár, in eine Welt voller Magie. Wie sich herausstellt, verfügt Elisa ebenfalls über eine besondere Gabe und kann in Eonvár erlernen, diese zu beherrschen. Und nicht nur das, sie kann in Eonvár  laufen. Trotz all dieser Annehmlichkeiten will sie ihr altes Leben nicht aufgeben. Da sind die Probleme direkt vorprogrammiert, denn der ständige Wechsel bringt so seine Gefahren mit sich.

Das Cover und der Klappentext für dieses Buch haben mich wirklich sehr angesprochen. Das Cover passt auch unheimlich gut zur Handlung, kann ich jetzt in Nachein sagen.
Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht von Elisa. Die Autorin benutzt dafür die 3. Person. Die Geschichte fängt in unserer Welt an und wechselt dann später Eonvár, wo es sehr magisch zugeht. Aber nicht alles ist hier so wie es anfangs scheint.
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang einige Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte. Die Autorin hat einen sehr sprunghaften Stil, was mich manchmal etwas verwirrt hat. Je weiter ich aber gelesen habe, um so besser hat es mir dann gefallen. Es gibt ganz klar eine Steigerung zum Ende hin.
Ansonsten hat die Autorin sich einiges einfallen lassen für Eonvár und beschreibt diese Welt sehr fantastisch. Aber nicht alles ist rosarot und irgendwann gerät Elisa in große Gefahr.

Ihre Beziehung zu Gabriele spielt eine sehr wichtige Rolle. Elisa kennt Gabe seit ihrer Kindheit und er hat sich jetzt zu einem attraktiven jungen Mann entwickelt, verschwunden ist der schlacksige 8-jährige.
Am Ende sind alle Fragen beantwortet und die Geschichte eigentlich zu Ende. Natürlich gibt es ein gewisses Potential für eine Fortsetzung. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Punkten.

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